Sonderaktion: Miteinander statt Gegeneinander

Liebe Freunde, liebe Klienten, liebe Interessenten,

gestern waren wir auf einem Simon & Garfunkel Revival Konzert und der Sänger sang mit einer klaren und leidenschaftlichen Stimme „Bridge over troubled water“ und mein Herz pochte wie wild ….

Wie wahr und wie bedeutend so eine Brücke sein kann, dachte ich und schon lief der Film in meinem Inneren.

Eine Brücke von Deutschland nach England. Hätten die Briten sich alle an der Wahl beteiligt, würde es den Ausstieg aus Europa nicht geben. Viele glaubten, dass sich schon genügend für Europa entscheiden würden, also gingen sie nicht zur Wahl.

Eine Brücke zwischen England und den USA? Viele Menschen gehen derzeit in London auf die Straße und demonstrieren gegen den Trump-Besuch.

Eine Brücke zu unseren Freunden in den USA. Auch dort spielte die Politikverdrossenheit und die Mutlosigkeit die Hauptrolle, so dass viele US-Bürger nicht zur Wahl gingen. Auch sie dachten, na ja, Hillary wird das schon schaukeln – und jetzt gehen sie auf die Straße, weil sie sich für ihr neues Staatsoberhaupt schämen oder weil sie dessen „unkontrollierten Machenschaften“ nicht unterstützen möchten.

Eine Brücke nach Frankreich. Wenn die Franzosen nicht achtsam sind, wird es dann einen Frexit geben?

Meines Erachtens ist die Zeit der Einzelkämpfer vorbei.

Unsere Weltgeschichte ist voll von Einzelkämpfern, die allen nicht guttaten.

Lasst uns bitte zusammenkommen, lasst uns eine Weltgemeinschaft bilden, die mehr als eine hohle Floskel ist.

In meiner Praxis und in meinen Seminaren erlebe ich eine sich ändernde Qualität des Miteinanders. Diese zeigt sich darin, dass Gespräche intensiver und persönlicher werden. Es geht zunehmend weniger darum, sich selbst gut darzustellen, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen oder auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Stattdessen wachsen das Vertrauen und die Bereitschaft, einander wirklich wahrzunehmen, den Anderen anzunehmen, so wie er ist, Ideen weiterzutragen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Menschen lernen, sich selbst und anderen wieder zu vertrauen.

Diese positive Wandlung entsteht durch Interesse, durch wohlwollendes und genaues Hinhören, durch Nachfragen (anstatt durch Interpretieren) und einen offenen, auch direkten Austausch, der dazu beiträgt, dass manchmal geradezu „Wunder“ geschehen.

Diese wundervollen Erlebnisse, wenn sich im eigenen Denken, im eigenen Sein etwas verändert, wenn Synapsen sich verbinden und eine andere Sichtweise offenbar wird und Energie spürbar an die Oberfläche und somit ins Bewusstsein kommt, beflügelt die Menschen und zeigt ihnen, dass jeder Mensch einzigartig und dennoch Teil des großen Ganzen ist.

Doch mir geht es mit meiner „Liebesrevolution“ weit darüber hinaus. Mir ist es wichtig, dass wir aufstehen gegen Hass, Hetze und Intoleranz.

Mir ist wichtig, dass wir lernen wertschätzend, respektvoll und tolerant mit anderen Menschen umzugehen. Dann wird unser Austausch offen und ehrlich, lebendig und farbenfroh…

So wünsche ich mir zum diesjährigen Valentinstag, dass uns Liebe und Toleranz, Offenheit und Mut durch den 14. Februar begleiten.

Es ist einfach, irgendwo eine Rose für die Liebste zu kaufen oder abends schick essen zu gehen. Doch wie wäre es mit deiner Bereitschaft, ein Mutbürger zu werden, der mit seinen Werten, mit seinem Geist und seinem Herzen für ein friedvolles Miteinander in Freiheit steht? Magst du mitmachen?

Das ganze Jahr über kann Valentinstag sein, wenn du Minderheiten mit Offenheit begegnest. Kannst du deinem schwulen Nachbarn die Hand reichen und ihm helfen? Kannst du die behinderte Frau über die Straße begleiten? Kannst du religiös andersdenkende Menschen annehmen oder den Flüchtlingen ein Lächeln und dein Mitgefühl schenken?

Magst du Courage zeigen und einem Kind helfen, dass von seinen Eltern oder Verwandten missbraucht wird? Stehst du für deine Kollegin ein, die gemobbt wird und Angst hat?

Gemeinsam sind wir immer stärker. Ja, ich weiß, es gehört Mut dazu. Doch warum sich hinter der Anonymität verstecken und schimpfen, warum zeigst du dich nicht? Damit veränderst du nichts.

Veränderung beginnt in dir! Veränderung beginnt im Kleinen und wächst ins Große. Sag ja zu dem Frieden in deinem Herzen und zu dem Frieden in der Welt. Diese Welt ist ein einzigartiges Resonanzfeld. Wenn du keinen Frieden in dir hast, wie soll er dann im Außen entstehen? Wenn du keinen Mut hast, wie sollen dann unsere Politikerinnen und Politiker Mut und Wahrhaftigkeit zeigen?

Wir müssen uns nicht auf die Straße stellen, um zu demonstrieren. Wir sollten uns auf den Weg machen und uns als „Mutbürger“ offen zeigen. Wenn du bei dir mit der Veränderung beginnst, sie mit anderen Menschen teilst, vielleicht unsere Karikatur oder diesen Brief in die Sozialen Netzwerke stellst, dann bist DU Teil der Veränderung und die Veränderung selbst.

Lasst uns jetzt aufstehen und innerlich und äußerlich für eine Welt des Friedens, der Freiheit und des Miteinanders eintreten.

So kann ich meinen Appell auch wieder mit einem Lied beenden: „Give peace a chance“.

Du bist größer und wertvoller als du glaubst.

Ich werde diesen Brief an viele Menschen, an Politiker und Zeitungen versenden und bin neugierig, was in Bewegung kommt.

Vielleicht magst du mich unterstützen und stellst diesen Brief ins Netz, auf Facebook, vielleicht sendest du ihn in deinen Netzwerken weiter, was immer dir auch hierzu einfällt. Ich danke dir heute schon dafür.

Die Karikatur „Weltengemeinschaft“ hat mein lieber Freund und begnadeter Künstler, Roland Grundheber, (www.roland-grundheber.de) geboren. Mein inniger Dank für deine liebevolle Unterstützung geht an dich.

In diesem Sinne, lasst uns mal einen ganz besonderen Valentinstag in Verbundenheit feiern.

Es lebe der Mut in den kleinen Dingen, damit er wachsen kann und Früchte trägt.

Herzlichst

Silvie

WELTENGEMEINSCHAFT

Miteinander statt Gegeneinander

Miteinander statt Gegeneinander