Newsletter der Kraftquelle Mensch im Januar 2018

Herzlich Willkommen im Venusjahr 2018.

Ich hoffe, ihr seid alle gut und gesund ins neue Jahr gestartet….

Planet Venus ist im Venusjahr 2018 Herrscher und Wegbegleiter. Astrologen verbinden mit dem Planeten vorwiegend Positives: Liebe, Harmonie und Sinnesfreude. Dem hundertjährigen Kalender nach Mauritius Knauer, beginnt das Venusjahr am 21. März 2018 und löst damit das Sonnenjahr 2017 ab. Lassen wir uns überraschen und starten wir mit positiven Gedanken.

Zunächst möchte ich mich für die zahlreichen Antwortmails und die vielen guten Wünsche von euch allen bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Es gab ganz viel positive Resonanz auf den Weihnachtsnewsletter aber auch kritische Stimmen. Einige von euch meinten, es gäbe kein „Einssein“, wir hätten alle unterschiedliche Kulturen und Religionen und meine Gedanken seien nur esoterische Illusionen.

Ich respektiere alle Kulturen und Religionen und wertschätze ihre Unterschiedlichkeit, die unser Sein mit ihrer bunten Vielfalt bereichert. Gleichzeitig glaube ich daran, dass wir auf einer Ebene unterhalb von Kulturen und Religionen, nämlich dort wo unser Ursprung liegt, alle Menschen sind. Menschen, die aus derselben Quelle, aus der Einheit kommen. Dorthin werden wir auch wieder zurückkehren – wo immer das auch sein wird. Auf diese Ebene schaue ich, wenn ich schreibe: „Egal welche Religion, Kultur oder Hautfarbe wir haben – wir sind alle Menschen. Wir sind eins.“

Wenn wir dort einmal wieder angekommen sein werden, freue ich mich darauf, weiter mit euch diskutieren zu können. Allen Kritikern danke ich ebenso herzlich für Ihre Mühe, dass sie sich mit meinem Newsletter auseinandersetzten und danke auch für die neuen Inspirationen, die ihr mit mir teilt.

Vor Weihnachten stellte mir eine Klientin während einer Einzelsitzung die sehr weisen Fragen: „Silvie, kannst du mir mal sagen, warum ich noch an mir arbeiten soll, wenn ich doch laut deiner Aussage, genauso bin wie der liebe Gott mich wünscht, das heißt doch, dass ich gut genug bin, wie ich gerade bin…? Trägt nicht jeder Mensch ein Paket mit Altlasten und familiärem Stress mit sich? Hat nicht jeder von uns Verletzungen erlitten? Glaubst du nicht, dass es da draußen einen Menschen gibt, der mich so lieben und annehmen kann wie ich bin, mit all meinen Päckchen, Neigungen, Ängsten, die ich so mit mir rumschleppe?“

Ich lächelte und sagte ihr, dass diese Fragen sehr oft gestellt werden. In Büchern und Seminare lernst du, dass du dich selbst erkennen, ehren und achten sollst und dass du genauso gut und richtig bist, wie du bist. Und andererseits sollst du an dir arbeiten, dich entwickeln, spirituell wachsen – welche Gründe Menschen auch immer haben, um an sich zu arbeiten. Im ersten Moment denkt man, uuups, dies ist ja ein Widerspruch, es klingt schon ein wenig paradox, findest du nicht auch?

Doch entwirren wir das Ganze mal Schritt für Schritt.

In unseren Seminaren zeigen wir es euch bildlich mit dem gefalteten Blatt Papier. Also, wenn du als Baby das Licht der Welt erblickst, dann bist du pure Liebe, offen, weit, neugierig. Du bist noch angebunden an die Göttliche Essenz (wenn du Gott nicht akzeptieren kannst, ersetze ihn durch die universelle Essenz). Du bist wundervoll ausgestattet mit Gaben wie Mitgefühl, Sanftheit, Zärtlichkeit, Frieden, Stärke, Mut, Vertrauen und auch mit Würde und Willenskraft.

Nach deiner Geburt beginnt dann das „Drama“. Dann folgen die familiären Prägungen: Erziehung („Sei brav, mach das so, pass dich an, so bist du nicht lieb, mach doch deiner Mutter keinen Kummer.“). Dann geht´s in den Kindergarten, in die Schule, in den Beruf oder das Studium und überall zeigen uns die „Lehrer“ was wir nicht gut können. Unsere Stärken werden von den wenigsten Lehrern gestärkt. Hinzu kommen noch Partner und Freunde, Nachbarn und Vereinskollegen, die uns ebenfalls in eine bestimmte Richtung „locken“ wollen. Was glaubst du, wie oft Schuldzuweisungen ausgesprochen werden oder versucht wird, dem Partner ein schlechtes Gewissen einzureden…….
Wir erleben keine Wertschätzung, mangelnden Respekt, keine Achtung, Verlust und Trennung, wir werden bewertet, be- oder verurteilt, manche erleben sogar Gewalt, sei sie körperlich oder verbal……
Da wir aber alle eine wundervolle Intelligenz in uns haben, entwickeln wir aus all den schmerzhaften Erlebnissen sogenannte „Notfallpläne“, nämlich Vermeidungsstrategien (z.B. kommen dir sofort die Tränen und somit ist dein Gegenüber ruhig. Dies funktioniert sehr gut bei Partnern oder Eltern!) und eine Schutzschicht oder wie man umgangssprachlich sagt, ein dickes Fell. Diese Schutzschicht lässt uns überleben, hilft uns durch das Leben zu kommen, verdrängt die unangenehmen Gefühle, die alten Schmerzen und entfernt uns leider von all diesen wundervollen Gaben, die wir mit in dieses Leben gebracht haben. Manche Menschen flüchten auch in Süchte, sie essen oder trinken, spritzen sich was oder spielen.

Viele meiner Klienten sagen: „Oh ja, diesen Schmerz habe ich vor vielen Jahren unter den Teppich gekehrt und dort liegt er noch, da will ich auch nicht mehr rangehen, was vorbei ist, ist vorbei. Man soll die Vergangenheit ruhen lassen…“

Doch der Schmerz wirkt. Er ist wie eine tickende Bombe und bei passender Gelegenheit, geht sie los. Dann machen wir es an unserem Gegenüber fest, doch es sind die alten Wunden, das alte Leid, was sich hier zeigt. Meistens hat unser Gegenüber gar nichts damit zu tun, er ist eben nur aus Versehen an den Zünder unserer Bombe gekommen.

Mit unserer Schutzschicht sind wir so verwachsen, dass sie uns fast wie unser „ICH“, unsere Persönlichkeit vorkommt. Oft höre ich die Aussage: „Ich bin eben so…“

Doch dies ist nicht die ganze Wahrheit. In Wirklichkeit sind wir der Mensch, der die wundervollen Gaben in sich trägt, der aber auch diese überlebenswichtigen Strategien lebt, also die Teile, die unter dem Teppich liegen, plus die karmischen Aspekte, nämlich diese Anteile, die in unserem mentalen und emotionalen Körper gespeichert sind. Du siehst, wir sind viel mehr als das, was man mit dem bloßen Auge erkennen kann.

In der gewaltfreien Kommunikation sagen wir unseren Teilnehmern, dass jeder sein „Weltenmodell“ lebt. Du hast deine Sicht auf deine Welt, wie du bist, wie die anderen sind. Doch dein Gegenüber hat seine ureigene Sicht auf seine Welt und die kann ganz anders sein.

Jeder führt die Regie in seinem Leben. Byron Katie stellt daher explizit die Frage: „Ist dies wirklich die Wahrheit oder ist es dein Film, deine Story?“.

Jeder von uns hat seinen eigenen „Film“ am Laufen. Dein Film beinhaltet, wie deine Welt ist, wie du bist, wie der andere ist. Diesen Film produzieren wir unbewusst immer wieder. Wir haben die Guten im Film, die Bösewichte, die Schurken und die Helfer. Wir entscheiden selbst, wem wir eine Hauptrolle, eine Nebenrolle oder die Statistenrolle zuteilen. Und wir können jederzeit ein neues Drehbuch schreiben, doch dafür müssten wir unsere Komfortzone verlassen und das trauen sich wiederum viele Menschen nicht.

Verstehst du jetzt, warum es so wichtig ist, an dir selbst zu arbeiten? Es geht darum, dass du dir über deine Hauptrolle, die du in diesem Leben spielst, bewusst wirst. Es geht darum, deinen wahren Kern kennenzulernen, deine echte Essenz zu entdecken und deine Schutzschicht auszulösen und deine Strategien zu erkennen.

Werde dir selbst zum besten Freund. Fühle wieder, spüre dich wieder, werde wieder lebendig, fröhlich, freundlich, wohlwollend und liebevoll zu dir selbst.

Das ist die Arbeit, die wir mit uns haben. Die schützende Schicht, die alten Muster, alles was wir tief vergraben haben, was allerdings noch wirkt und sich in oftmals heftigen Emotionsausbrüchen zeigt, zuerst zu erkennen, dann anzunehmen, um es dann liebevoll loszulassen ohne uns selbst zu verurteilen.

Warum schreibe ich dir das nun ausgerechnet im neuen Jahr?

Das tue ich unter anderem, damit dein nächstes Weihnachtsfest und Silvester schöner und liebevoller verlaufen als bisher. ;-)

Du hast jetzt ein Jahr lang Zeit, um an dir zu arbeiten. An Weihnachten sind viele Menschen sehr emotional. Sie verbringen mehr Zeit miteinander als gewöhnlich. Leider sind Konflikte oft das Ergebnis dieses engeren Kontaktes. Ein befreundeter Anwalt sagte mir einmal, dass in seiner Kanzlei die meisten Scheidungen Anfang Januar eingereicht werden…

Auch hier kann ich dir einen Tipp aus der GFK mit auf den Weg geben: Sei du selbst. Spüre hin, wie es dir geht und frage dich: „Was genau will ich? Was tut mir gut? Ist es das, womit ich meine Zeit verbringen möchte? (Essen mit Tante Gerdi, Fasching feiern, lustig sein auch wenn es mir nicht danach ist. Lächeln über mein Geburtstagsgeschenk, welches mir nicht gefällt, traurig sein, weil der Urlaub nicht harmonisch war……???)

Notiere dir was du fühlst, was du denkst und nehme wahr, dass du dich so immer besser kennenlernst. Irgendwann kannst du dann dein Notprogramm aufgeben, deine Schutzstrategien auflösen, weil dir bewusst ist, auf welche Weise du ein glückliches und zufriedenes Leben führen kannst.

Und wer weiß, vielleicht ist das nächste Weihnachtsfest dann wirklich in deinem Sinne, weil du zu dir stehst. Ich wünsche es dir von Herzen.

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Im neuen Jahr gibt es auch wieder viele Möglichkeiten, sich selbst besser kennenzulernen.

So fahren wir wieder ins Kloster Steinfeld und lernen dort „Veränderungen mit Liebe und Leichtigkeit anzugehen“. Wenn du mit dabei sein möchtest, kannst du dich hier anmelden:

Informationen zum Seminar im Kloster Steinfeld

Dann gibt es wieder Selbsthilfekurse im Jin Shin Jyutsu.

Erstmals gibt es einen Selbsthilfekurs in Abendform in Merzig. Info´s findest du hier: JSJ Selbsthilfekurs in Abendform in Merzig

Und es gibt einen Wochenendkurs in Trier. Weitere Informationen findest du hier: JSJ Selbsthilfekurs in Trier
Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen von euch in einem Seminar von uns wiederzusehen. Wer lieber alleine unter vier Augen mit mir arbeiten möchte, kann gerne auch eine Einzelsitzung bei mir buchen.

Meine Zeiten haben sich ein wenig im neuen Jahr verändert. Ich bin dienstags und mittwochs in Trier und an den anderen Tagen in Merzig am Arbeiten.

Rufe mich einfach an oder schreibe mir, ich freue mich sehr, von dir zu hören.

Ich wünsche dir ein segensreiches Jahr, in dem du dir selbst treu bleiben und dein Herz noch mehr öffnen kannst (nicht nur für die anderen Menschen, sondern vor allem für dich selbst). Entscheide dich doch, das Venusjahr zu deinem Jahr der Liebe zu ernennen.
In diesem Sinne – alles LIEBE für dich

Deine Silvie