Organe und Körperpartien geben uns Hinweise auf psychische oder seelische Disharmonien

Organe und Körperpartien geben uns Hinweise auf psychische oder seelische Disharmonien. Mary Burmeister erklärte uns im Jin Shin Jyutsu, dass unsere Einstellungen uns darin hindern, ein glückliches und gesundes Leben zu führen.

Wenn wir also an unseren „Einstellungen“ arbeiten, kommen wir somit wieder auf den Weg zur Gesundheit und Heilung unseres ganzen Wesens.

Die fünf großen Einstellungen sind auch in der Psychologie unter den 5 Grundgefühlen bekannt.

Diese da sind:

Sorgen – Angst – Wut/Ärger/Enttäuschung – Trauer –Bemühen/Verstellen

Manche Mediziner sagen heute, dass alle Erkrankungen, die auf „ose“ enden, einen chronischen Verlauf haben und immer mit Angst zu tun haben. Oft sind hier auch die unbewusst ins uns schlummernden Ängste gemeint. Und dass Erkrankungen, die auf „itis“ enden, mit Wut zu tun haben.

Aus meinen 11 Jahren Praxis kann ich nur bestätigen, dass da etwas Wahres dran ist, auch wenn die Wahrheit unbequem ist.
Nachfolgend finden Sie eine Liste, in der Sie einfach mal stöbern können, wie Organe oder Körperpartien Hinweise auf psychische oder seelische Störungen geben.

Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    • Augen = nicht wirklich hinschauen wollen, mangelnde Einsicht, Erkenntnisunwilligkeit, die anderen  Realitäten nicht sehen wollen, Verbindung zur Leber (Lebermeridian)
    • Arme  = sich nicht für sich einsetzen, Handlungsfähigkeit
    • Blase = große Angst, emotionaler Druck, Angst vor Sexualität, Wut auf Eltern
    • Bauch = Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Verdauung meiner Lebenserfahrungen, Gefühle
    • Bauchspeicheldrüse = die Süße des Lebens, Lebensfreude und Lebensgenuss, hiermit steht das Solarplexus-Chakra und seine Themen in Beziehung
    • Beine = Vorankommen im Leben, Fortschritt, Lebensschritte
    • Blut =  Lebenskraft, Vitalität, Gleichgewicht von Körper und Seele
    • Dickdarm =  Depression, nicht loslassen können oder wollen, Geiz, Verweigerung der Lebensaufgaben. Verbindung des Wurzelchakra (Mutterthemen) – hier befinden sich mehr Nervenzellen als in unserem Rückenmark. Der Darm steht für Polarität, die Trennung von Gut und Böse, dem Verdaulichem und Unverdaulichem.
    • Dünndarm = sehr kritische Menschen, Selbstkritik, Analyse
    • Finger- und Fußnägel = Aggression, Selbsterkenntnis, Selbstwert, Schutz
    • Füße =  Standhaftigkeit, Verwurzelung, Demut, auf eigenen Füßen stehen, Ziele erreichen können
    • Galle =  Aggression, Enttäuschung, nicht in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, keine geistige Klarheit
    • Genitalbereich  = Ängste, Sexualität, Fortpflanzung
    • Hallux Valgus (Überbein)  = sich verbiegen, es anderen Recht machen wollen, Everybody´s Darling
    • Hals Eigener Ausdruck, Angst, Missverständnisse, Wechselbeziehung zwischen Gedanken und Emotionen; Starre, bedingt durch nicht geäußerte Gedanken
    • Hände =  Begreifen, Handlungsfähigkeit, das Leben nicht im Griff haben
    • Haut  = fehlende Abgrenzung, Normen, Zärtlichkeit, Kontakt mit der Welt, Verbindung zu Dickdarm und Lunge, Haut = Spiegelbild der Seele
    • Herz = aus dem Herzen leben, Liebesfähigkeit, Emotion, Lebenskraft, Lebensrhythmus, echt und authentisch sein
    • Knie =  eigene Entscheidungen, Angst vor Autorität, Demut, Knieprobleme auf der rechten Seite = Sicherheitsbedürfnis, Knieprobleme links = Angst vor Veränderung
    • Knochen =  Normerfüllung, starre Haltung, tiefsitzende Ängste, Auflehnung gegen Autorität führt zu Brüchen
    • Leber = Ärger, Frust, Bewertungen, unterdrückte Gefühle, Entgiftung und Heilung (auch giftige Gedanken). Der Lebermeridian geht durch die Augen (blind vor Wut).
    • Lunge =  Trauer, Freiheit, Austausch, Kommunikation, Schleim
    • Magen = Sorgen, Stress, ungesunde Gedanken, Lebensschwäche, schwache Nerven, Schlafstörung. Der Magen transformiert etwas von außen Aufgenommenes in etwas Verdaubares. Er steht für Wachstum, Transformation und Verdauung. Wenn uns etwas auf den Magen schlägt, stimmt die äußere Welt nicht mit unserer Erwartungshaltung überein und wir fühlen uns unwohl.
    • Nieren =  Angst, Schock (das geht mir an die Nieren) Minderwertigkeitskomplexe, Panikattacken, Unsicherheit, Partnerschaft, Balance zwischen Geben und Nehmen, Sitz unserer Lebensenergie, sexuelle Energie, (Fehlgeburten = Nierenenergie stärken)
    • Rücken = Aufrichtigkeit, zu hohe Belastung durch das momentane Leben, Existenzsorgen, Partnerschaftsprobleme, Wessen Kreuz trage ich? Speicher unserer unbewussten Emotionen und Verspannungen
    • Oberer Rücken = Rückseite von Herzchakra (hat mit dem Willen und der Liebesfähigkeit zu tun). Schmerzen zwischen den Schulterblättern deuten auf aufgestaute Wut hin.
    • Mittlerer Rücken = Schuldgefühle
    • Kreuzbein  = Angst um das liebe Geld
    • Steißbein = Ungeduld, Besserwissertum, Rechthaberei
    • Ischiasnerv  = Schmerzen oder der sogenannte „Hexenschuss“ zeigen dir, dass du die Bedürfnisse deines Selbst (deiner Seele) missachtest. Du bist zu sehr im Kopf.
    • Schultern = trage zu viele Lasten von mir und anderen. Angst vor Verantwortung (besonders Frauen speichern an dieser Stelle sehr viele Emotionen); rechte Schulter: Probleme, die einem von anderen aufgebürdet werden; linke Schulter: Probleme, die man sich selber aufbürdet
    • Wirbelsäule =  Belastbarkeit, im Gleichgewicht sein, Aufrichtigkeit, zu sich Selbst stehen, Unterdrückung der Seelenkräfte
    • Zahnfleisch = Urvertrauen
    • Rechte Körperseite  = Vater, Beruf, Berufung, Speicher unserer Wut
    • Linke Körperseite =  Mutter, Beziehungen, Speicher unseres Kummers

Es gäbe hier sicherlich zu jedem Organ noch viel mehr zu schreiben und hinzuweisen, doch dies soll euch nur einen kleinen Überblick verschaffen.
Wer mehr Informationen möchte, kann diese in dem wunderbaren Buch von Christiane Beerlandt „Der Schlüssel zur Selbstbefreiung“ nachlesen oder einen Jin Shin Jyutsu Selbsthilfekurs bei mir besuchen oder sich zur Heilenergetik Coach Ausbildung anmelden.
In allen meinen Ausbildungen werden die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit vermittelt.

Ich wünsche euch viel Freude und viele Erkenntnisse damit.